Freitag, 13. August 2010
Wer ich bin und was mein größter Traum ist!
Meine Eltern sagen, ich soll mich erstmal vorstellen. Und wo sie recht haben, haben sie recht! Also, ich bin Stella. Stella B. Ich bin 9 Jahre alt und wohne in Hamburg. Ich gehe hier in die M.-Schule und komme in die vierte Klasse. Eigentlich habe ich gerade Sommerferien und sollte mich freuen, weil ich soooo lange nicht zur Schule gehen muß, aber manchmal ist es ganz schön langweilig! Die meisten meiner Freunde sind weg gefahren und meine Eltern haben beschlossen, dass es hier in Hamburg eigentlich ganz schön ist. Aber ich wäre auch gerne in den Urlaub gefahren oder noch besser geflogen. Meine Lehrerin hat gesagt, dass wir in den Ferien lesen und schreiben üben sollen. Deshalb sitze ich jetzt hier und schreibe alles auf, dann muß ich keine blöden Texte aus Büchern abschreiben. "Liebe Frau E. - so heißt meine Lehrerin - ich schreibe wirklich ganz viel!"


Heute ist Sonntag und meine Eltern haben mal wieder besschlossen, dass wir ins Stadion gehen und sie joggen wollen. Wenn die beiden laufen, muß ich immer auf meinen kleinen Bruder Joshua aufpassen, das finde ich manchmal ganz schön blöd. Der will nämlich immer nur Fußball spielen und dazu habe ich gar keine Lust! Da habe ich meine Mami gefragt, ob ich nicht mit ihr zusammen laufen könne. Sie fand das eine gute Idee und hat mir auch gleich gezeigt, wie man sich am Anfang dehnt. Diese Übungen kannt ich schon vom Ballett, und das ist gar nicht so schwer. Nachdem wir uns warm gemacht haben - meine Mami hat gesagt, das muß man immer vorher tun, damit man sich nicht eine Zerrung holt - sind wir losgelaufen. Okay, wir sind jetzt nicht gerannt oder so, sondern nur ganz langsam gejoggt.

Also, ich bin immer 200 Meter gejoggt und dann 200 Meter zügig gegangen. Bei den ersten Runden waren die 200m ganz schön lang, ich bin ganz schön aus der Puste gekommen und habe mich immer auf die anderen 200m gefreut. Aber dann hat meine Mami mir gezeigt, wie man am besten atmet. Lustig, ich habe mir noch nie Gedanken darüber gemacht, wie ich atme, das passiert immer einfach so. Aber beim Joggen atme ich jetzt immer drei Schritt ein durch die Nase und dann wieder drei Schritte aus durch den Mund. Das klingt ein bisschen albern, wenn ich mir selber zuhöre. Aber so bekomme ich wenigstens keine Seitenstiche.

Joshua hat Streckenposten gespiel und mir immer mein Trinken gegeben, wenn ich an ihm vorbei gelaufen bin. Das hat Spaß gemacht, da kam ich mir richtig groß vor. Insgesamt bin ich heute 12,5 Runden gelaufen, das sind 5 Kilometer.

Was mein größter Traum ist? Meine Mami ist in diesem Jahr den Womens Run mit gelaufen. Da läuft man mit ganz vielen anderen Frauen 5 Kilometer durch den Stadtpark. Bei der Anmeldung bekommt man ein rosa T-Shirt und eine Startnummer mit seinem Namen drauf und wenn man ans Ziel gekommen ist, eine tolle Tasche. So ein T-Shirt möchte ich auch haben, deswegen habe ich beschlossen, so lange zu trainingen, bis ich die fünf Kilometer durchhalte. Das wird bestimmt nicht einfach, aber meine Mami sagt immer, wenn ich etwas wirklich will, dann schaffe ich das auch! Und wo sie recht hat, hat sie recht! Also schaffe ich das auch!



Hier könnt ihr jetz immer lesen, wie weit ich heute gejoggt bin und was ich so trainiert habe. Wer Lust hat, kann mit laufen oder mir Tipps geben! Ich freue mich!

Eure Stella

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